Alles spricht für Hohenau. Über Hohenau und die Chancen der Konkurrenz.

Von Dominik Siml. Erstellt am 27. November 2019 (01:27)

Sechs Punkte Vorsprung hat Hohenau nach dem Herbst auf die Konkurrenz, große Töne spuckt man im Lager des Tabellenführers dennoch nicht. Trainer Sedat Sahin warnte im großen Interview mit der NÖN vor den Verfolgern und fordert von seinen Mannen mehr Disziplin. Im Sommer will der Betreuer die Schale stemmen und feiern, dafür muss er die Konzentration hochhalten.

Betrachtet man den abgelaufenen Herbst und die Konkurrenz, so stellt man fest: Auch mit verletzungsbedingten Ausfällen (Romstorfer, Mihal, Ba-laz, ...) und Sperren (Volf) war der ASV die konstanteste Mannschaft in der Gebietsliga. Alle anderen Vereine nahmen sich gegenseitig die Punkte weg. Noch dazu kommt jetzt Kosorin. Ist der Neue nur halb so gut, wie alle bisher erzählt haben, zerschießt er die Liga.

Gehen wir also davon aus, dass Wullersdorf und Mannsdorf/ Groß-Enzersdorf im Frühjahr den Großteil ihrer eigenen Spiele und jeweils das direkte Duell gegen Hohenau gewinnen, so müssten Drabek und Co. noch ein weiteres Mal ausschütten, um am Ende nicht ganz oben zu stehen – nach diesem Herbst und mit den angekündigten Verstärkungen mehr als unrealistisch. Alles spricht also für Hohenau.