Aus mit der „Freundschaft“?. Über das Nachwuchsproblem der Roten im Bezirk.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 31. Juli 2019 (04:00)

Es wird jetzt immer deutlicher, wie schwer die politischen Parteien im Bezirk mit dem Nachwuchs zu kämpfen haben, allen voran die SPÖ. In Neusiedl zum Beispiel ist die Situation für die Roten bereits existenzbedrohend. Händeringend suchen sie dort Mitstreiter, um überhaupt in den kommenden Gemeinderatswahlkampf ziehen zu können. Das Kuriose dabei: Die potenziellen Kandidaten müssen ab sofort nicht einmal ein rotes Parteibuch haben. Man nimmt also jeden, solange er halbwegs die Interessen der Sozialdemokratie vertritt.

Auch in Engelhartstetten, wo sich die letzten Genossen verabschiedeten, um 2020 als Bürgerliste zu kandidieren, sieht es für die SPÖ schlecht aus. Noch immer gibt es dort kein neues Team, das sich mit dem Wort „Freundschaft“ begrüßt und Sitze im Ortsparlament erringen will. Bestimmt haben auch die Blauen und Grünen im Bezirk Nachwuchsprobleme – bei ihnen fällt es aber nicht so auf, weil sie im Vergleich zur SPÖ viel weniger Mandate besetzen.

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