Eigener Stamm ist ein Mangel. Über den Status quo beim SC Orth.

Von David Aichinger. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:59)

Zweiter, Vierter, Zweiter, Dritter – seit der SC Orth im Jahr 2015 aus der 1. Klasse Nord abgestiegen ist, befindet er sich im Spitzenfeld der 2. Klasse Marchfeld. Wirklich zufrieden kann man trotzdem nicht sein, denn das Ziel heißt seit Jahren Aufstieg. Der wurde unterm Strich nicht realisiert, wenngleich 2017/18 nur vier Tore fehlten.

Dass sich der Verein gerne in der ersten Klasse sehen würde, ist vor allem aus einem Grund verständlich: Die Sportanlage spielt viel zu große Stücke für die zweite Klasse. Es braucht aber auch den passenden Trainer und die richtig zusammengesetzte Mannschaft. Bei Ersterem ist klar, dass Orth bis dato noch nicht fündig wurde. Kukla, Schüller, John, Zirkler und Irsigler versuchten sich schon, jetzt darf Jungtrainer Manfred Pellinger ran. Auch talentierte Spieler gab es reichlich, sie gaben sich aber auch mehrfach die Klinke in die Hand. Mit den Legionären Fulmek und Sedo gehen jetzt wieder zwei Eckpfeiler.

Genau da liegt irgendwo auch die Crux, denn das verkündete Vorhaben, nun auf Talente aus der Region zu setzen, folgt einem gewissen Muster der letzten Jahre: Trainerwechsel, Kader verkleinert und Ziele reduziert im Winter, hochkarätige Neuzugänge und hohes Ziel Titel im Sommer darauf. Und nach der Hinrunde ging‘s wieder von vorne los ...