Es braucht mehr Emotionen. über rasende Probleme und vernünftige Lösungen.

Von Sandra Frank. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:41)

Breite, gerade Fahrbahnen laden förmlich dazu ein, aufs Gas zu steigen. So auch die B8, die durch Strasshof führt. Die Anrainer leiden unter den Rasern, die nächtens ihr Unwesen treiben.

Aufgrund der vielen Anzeigen ist die Behörde bereits tätig. In der Bezirkshauptstadt häufen sich ebenfalls Klagen über Raser. Polizei und Gemeinde suchen nach praktikablen Lösungen. Eine davon: Das „Wir-Gefühl“ stärken. Das ist sicher die kostengünstigste und langfristig sinnvollste Lösung.

Sieht man sich als Teil eines großen Teams, will man auch, dass es erfolgreich ist. Wie es gestärkt werden kann? Durch gemeinsame Ziele. Etwa, lebenswerteste Gemeinde zu werden. Oder durch Aktionen rund um Verkehrssicherheit, die zusammenschweißen, ganz nach dem Vorbild der Flurreinigung. Wer gemeinsam am Straßenrand Müll sammelt, wirft sicher keinen mehr achtlos aus dem (rasenden) Auto.