Grammanitsch: Qual der Wahl. Über die Gerüchteküche, die in Lassee derzeit kräftig brodelt.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 12. Februar 2020 (02:35)

Nach der Gemeinderatswahl in Lassee war abzusehen, dass es hier politisch spannend wird. Dies wiederum bringt naturgemäß die Gerüchteküche zum Brodeln. So soll VP-Langzeitbürgermeister Karl Grammanitsch kurz vor seinem Rücktritt stehen. Ob das stimmt oder nicht, weiß niemand – außer der Ortschef selbst, der sich dazu derzeit aber nicht äußern will.

Fakt ist: Die Türkisen verloren vier Mandate und halten jetzt bei acht, was immer noch die relative Mehrheit ist. VP-Rebellin Sandra Hengl holte mit ihrer neu gegründeten Bürgerliste sechs Sitze. Wer auch immer Bürgermeister werden will, braucht mindestens elf der 21 vorhandenen Mandate.

Die Liste von Hengl soll mit der ÖVP grundsätzlich kein Problem haben, außer mit Grammanitsch, der wiederum im Hintergrund Roman Bobits als seinen Nachfolger aufgebaut haben soll. Somit ergeben sich zwei Möglichkeiten: Hengl koaliert mit Bobits oder geht in die Opposition und Grammanitsch regiert mit SPÖ oder FPÖ.