Immer AC Milan wird nicht gehen. Über den Saisonstart des FC Marchfeld.

Von David Aichinger. Erstellt am 21. August 2019 (01:59)

Der Schlusspfiff in Mannsdorf ging am Freitag fast unter, weil ihn die Schreie der Erleichterung im Lager des FC Marchfeld übertönten. Es war ein Kraftakt, die drei Punkte gegen starke Traiskirchener ins Ziel zu bringen – noch mehr als zum Auftakt gegen Mattersburg. Am Ende stand aber zum dritten Mal im dritten Spiel ein 1:0-Erfolg.

„30-mal, dann bist du der AC Milan und auch Meister“ grinste der sportliche Leiter Matthias Kopica in Anlehnung an den früheren italienischen Seriensieger. Wohl wissend, dass es ohne ein erlösendes zweites Tor in den nächsten Wochen nicht immer gut ausgehen wird. Sein Team hätte in den drei Spielen zwar locker zehnmal treffen, aber auch schon fünf Tore kassieren können. Letzteres verhinderten die Überform Pipo Petermanns und die Unform der gegnerischen Stürmer.

Schwer einzuschätzen ist, in welchem Bereich die bisherigen Gegner anzusiedeln sind. Für den Moment sind alle drei Zehnter oder schlechter, was freilich auch damit zu tun hat, dass sie gegen Mannsdorf/Groß-Enzersdorf leer ausgingen. Die drittplatzierten Neusiedler mit Ex-Coach Friesenbichler werden am Freitag sicher ein Gradmesser. Die am stärksten eingeschätzten Rivalen – Mauerwerk (kurioserweise aktuell Vorletzter), Ebreichsdorf, der Sport-Club und Stripfing – kommen aber erst ab Ende September.