Mehr Menschen statt Maschinen. Über persönliche Kontakte im Alltag.

Von Sandra Frank. Erstellt am 10. Juli 2019 (05:00)

Es gibt sie noch, die Menschen, die selbst im Jahr 2019 bei aller Digitalisierung noch mit echten Personen sprechen wollen. Sei es beim Einkaufen, in der Bank, bei der Post oder am Ticketschalter am Bahnhof.

Doch dies wird einem immer schwerer gemacht. Die Banken haben ihren Kunden jahrelang antrainiert, ihre Geschäfte vom PC aus zu erledigen. Das Bahnticket kann man ohne menschliche Hilfe erwerben. Ein Trend, der nicht nur soziale Kompetenzen verkümmern lässt, sondern langfristig Arbeitsplätze kostet, obwohl diese eigentlich in der Region erhalten bleiben sollen.

Besonders ältere Menschen sind im Umgang mit „der Technik“ unsicher. Durch die Urlaubszeit sind die Personal-Ressourcen der ÖBB aufgebraucht, ein Schalter in Gänserndorf konnte nicht besetzt werden. Bedenklich. Auch Ältere wollen noch etwas unternehmen. Und, wie dem Altersalmanach NÖ zu entnehmen ist, werden sie immer mehr. Ein Grund, doch wieder mehr auf Menschen statt auf Maschinen zu setzen.

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