Stadtchef sitzt fest im Sattel. Über Lobners Gegner, die ihn kaum in die Enge treiben können.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. April 2019 (07:09)

Bei der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 war er selbst noch der Herausforderer, bei der kommenden tritt er erstmals als Titelverteidiger an: Gänserndorfs VP-Bürgermeister René Lobner. Sein Hauptgegner steht jetzt schon fest: die SPÖ, die um jeden Preis den Stadtchef-Sessel zurückerobern möchte. Ob ihr das gelingt, wissen wir im ersten Quartal 2020.

Aber auch die Grünen, die Freiheitlichen und die Bürgerliste wollen natürlich stimmen- wie mandatsmäßig zulegen. Sie alle werden es aber schwer haben, weil Lobner und seine Volkspartei offenbar alles richtig machten: Gebäude wurden errichtet, Straßen saniert, Bäume gepflanzt, der öffentliche Verkehr verbessert – nichts wurde dem Zufall überlassen, alles akribisch geplant und umgesetzt.

Wo also soll die Opposition ihre Kritik anbringen, wenn der politische Gegner so gut wie keinen Fehler begeht? Zurücklehnen kann sich Lobner sicherlich nicht, aber fürchten braucht er sich vor der Wahl auch nicht.

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