Vorsicht, wo es möglich ist. Über die schwere Verletzung von Matzen-Kicker Oliver Pamer.

Von David Aichinger. Erstellt am 05. August 2020 (03:16)

Die Vorbereitung ist erst ein Monat alt, die meisten Vereine haben erst zwei-, dreimal gespielt. Und doch musste in der Region schon zweimal die Rettung ausrücken, um Fußballer vom Spielfeld in ein Spital zu bringen. Mitte Juli erwischte es in Gaweinstal Ivan Strapajevic, der Gänserndorf-Youngster erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Am Samstag war Matzens Oliver Pamer der Pechvogel, der Test in Ebenthal endete für ihn mit einer luxierten Kniescheibe.

Selbstverständlich hat es auch bisher immer wieder schwere Verletzungen und Rettungseinsätze gegeben, dennoch können einem die beiden Vorfälle Sorgen machen. Mehr noch, weil sie nur die Spitze des Eisbergs sind, es in der kurzen Phase auch schon zu weiteren Knieverletzungen gekommen ist. Von muskulären Problemen ganz zu schweigen.

Es liegt auf der Hand, dass die Coronapause das Fitnesslevel der Amateurkicker nicht gefördert hat. Selbst jenen, die brav laufen gingen, fehlte über Monate die fußballspezifische Belastung.

Das erhöht die Verletzungsgefahr. Auch wenn bei den genannten Vorfällen kein böses Foul im Spiel war, wäre es in der Vorbereitung angebracht, noch den einen oder anderen kritischen Zweikampf auszulassen und sich selbst und den Gegner zu schonen. In der Meisterschaft ist Zeit genug, wieder voll zur Sache zu gehen.