Zuerst der Käfer, nun die Mäuse. Über die Plagen, mit denen die Bauern im Bezirk zu kämpfen haben.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 07. August 2019 (05:00)

Dass sich das Klima wandelt, ist Fakt. Ob die Erderwärmung nun vom Menschen verursacht wird oder ob es sich dabei um ein natürliches Phänomen handelt, sei dahingestellt. Fakt ist wiederum, dass die Bauern im Bezirk Gänserndorf jedes Jahr mit einer anderen Plage zu kämpfen haben: Waren es 2018 die Rüsselkäfer, die die Rübenernte zunichtemachten, sind es heuer die Mäuse, die auf den Äckern alles fressen, was nicht niet- und „nager“-fest ist.

Als ob diese indirekten Auswirkungen des Klimawandels nicht schon schlimm genug wären, stellen natürlich auch die direkten Folgen die Landwirtschaft auf die Probe: die Trockenheit. Wobei hier das Marchfeld noch bevorzugt ist, weil man dort der Dürre mit künstlicher Bewässerung entgegenwirken kann. Gegen die Schädlinge hingegen ist kein legales Kraut gewachsen. Dazu kommt noch, dass deren natürliche Feinde auch immer weniger werden. Es ist ein Teufelskreis, aus dem es aus heutiger Sicht scheinbar kein Entrinnen gibt.

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