Zwei Mal Merkur nebeneinander?. über eine eigenartige Standort-Politik des Rewe- Konzerns.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 22. Januar 2020 (04:20)

Deutsch-Wagram hat schon länger einen, jetzt wird auch Strasshof einen bekommen: Die Rede ist von einem Merkur-Markt – dem größtmöglichen Geschäftslokal des Rewe-Konzerns, zu dem auch Billa, Penny-Markt und Bipa gehören. Sieben Kilometer östlich des bestehenden Merkur-Markts in Deutsch-Wagram wird also eine weitere Filiale aus dem Boden gestampft.

Der Konzern wird sicher wissen, was er macht. Für einen Laien ist diese Standort-Politik aber nicht wirklich nachvollziehbar. Sieben Kilometer sind doch eigentlich gleich ums Eck. Logischer wäre eine Zweigstelle in Gänserndorf. Dort gab es in der Vergangenheit ebenfalls immer wieder Gerüchte, dass ein Merkur-Markt errichtet wird. Dass dieser jetzt auch noch gebaut wird, erscheint mittlerweile eher unrealistisch.

Aber wer weiß schon, was die Wirtschaftsstrategen der Supermärkte denken? Drei Großmärkte der selben Firma in drei Nachbargemeinden? Das wäre etwas Außergewöhnliches.