Kriwak-Erbe als Gradmesser. Über Ernst Baumeister und Thomas Flögel beim FC Marchfeld.

Von Dominik Siml. Erstellt am 05. Mai 2021 (00:17)

Erst der Trainer, dann die Spieler – so lautete der Zugang von FC Marchfelds Sportdirektor Ernst Baumeister. Den ersten Punkt kann er jetzt abhaken, mit Thomas Flögel ist der Jancker-Nachfolger gefunden.

Damit geht es an die Kaderplanung. Ein paar Akteure haben schon zugesagt, die nächsten werden nun folgen. Was Neuzugänge betrifft, sollte der Pool, in dem man fischt, groß sein. Baumeister und Flögel greifen gemeinsam auf ein breites Netzwerk zurück, kennen aus ihrer Profizeit „Gott und die Welt“. Speziell von Baumeister muss man hier einiges erwarten dürfen. Er war lange sportlich Verantwortlicher bei der Admira, wo viele Fäden von Talenten im Osten Österreichs zusammenlaufen.

Der Ex-Internationale muss sich jedenfalls sicher sein, die passenden Spieler ins Marchfeld locken zu können – spe ziell im Angriff. Andernfalls hätte er Rene Kriwak nicht, wie man hört, relativ kampflos ziehen lassen. Der 22-Jährige ist aus der Region, hat ein paar Zuschauer zum FCM gebracht und das getan, was von ihm erwartet wurde: relativ konstant getroffen. Diese Transferperiode betreffend wird Baumeister auch daran gemessen werden, wie gut er Kriwak ersetzt.