Material gibt’s „vor der Tür“. über die ambitioniertesten Bezirkskicker.

Von Dominik Siml. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:17)

Rene Kriwak und Konstantin Breuer haben es schon gemacht: Über den Umweg eines anderen Bezirks blieben sie der Regionalliga erhalten und kicken jetzt als „Lokalmatadore“ im Marchfeld. Der Groß-Schweinbarther Lukas Heinicker, aktuell bei Stadlau in der Stadtliga, möchte auch wieder in der Ostliga auf Torejagd gehen. Auch der Zistersdorfer Albert Kautz kickt in der Regionalliga, allerdings nicht bei Stripfing oder dem FC Marchfeld, sondern in Bruck – die Wegstrecke ist viel weiter, der Tabellenplatz auch bei Weitem nicht der, den die beiden Vorzeigevereine des Bezirks vorweisen können.

Kautz beispielsweise kann in der Offensive alles spielen, auf dem Flügel, auf der „Zehn“ oder ganz vorne im Sturm. Die beiden letztgenannten Positionen will Stripfing im Winter besetzen. Auch Heinicker ist Stürmer. Beim FC Marchfeld ist man zwar nicht zwingend auf der Suche, hält sich die Option auf Nachbesserung allerdings offen.

Gute Spieler zu finden, ist oft nicht so leicht – der Bezirk hat davon aber einige, auch wenn sie aktuell weiter weg dem Ball nachjagen. Solche „zurück“ zu holen, würde den Vereinen mehr Regionalität und eventuell auch mehr Zuschauer bringen, denn die Familien und Freunde hätten es jedenfalls nicht mehr ganz so weit.