Nächster Schritt zur Erneuerung. Über eine mögliche Rückkehr der Urgesteine in Leopoldsdorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 03. Juni 2020 (02:04)

Nachdem es in den vergangenen Monaten oftmals negative Schlagzielen rund um den SC Leopoldsdorf gab, sind die Verantwortlichen rund um Ehrenobmann Kurt Schwarz und Obmannstellvertreter Dominik Seidl bemüht, den Verein wieder in ein positiveres Licht zu rücken. Die Scherben, die Klaus Dietrich hinterließ, kommen aber nicht nur aus dem wirtschaftlichen Sektor, sondern auch aus jenem der Spieler.

So wurden im Sommer mit Olbricht, Vogler und Co. richtige „SCL-Legenden“ vom Hof gejagt. Diese jetzt zurückholen zu wollen, ist nur fair und ein weiterer richtiger Schritt zum Wiederaufbau. Die Qualität, um zumindest im Kader einer 2.-Landesliga-Mannschaft sein zu können, bringen alle Namen mit, die bislang in diversen Gerüchten genannt wurden. Die meisten von ihnen wären vermutlich sogar Stammspieler. Dazu kommt der Eigenbau-Faktor, den auch alle mitbringen und somit dem Trainer das Leben gehörig vereinfachen würden.

Der dritte – und mit Abstand wichtigste – Punkt ist allerdings das Zugehörigkeitsgefühl. Olbricht selbst sprach von seinem Herzensverein – nach 26 Jahren in Diensten des Vereins auch völlig klar und nachvollziehbar. Aber nicht nur er, auch Vogler oder Navracsics sind der SC Leopoldsdorf. Sie waren jahrelang die Aushängeschilder, immer das Gesicht der Mannschaft und haben so etwas wie „Legendenstatus“ in Leopoldsdorf. 26 Jahre – wie Olbricht vor seinem Wechsel – bleibt man nicht „einfach“ in einem Verein. Das muss etwas Besonderes sein. Solche loyalen Akteure wieder ins Boot holen zu wollen, kann man nur befürworten.