Nur nicht zu viel nachdenken. Über den SC Lassee und den mehr als geglückten Start.

Von Dominik Siml. Erstellt am 23. September 2020 (00:49)

2. Landesliga oder Gebietsliga – viele Jahre war nicht ganz klar, in welche Kategorie der SC Lassee denn nun gehörte. 2013/14 ging’s von oben runter, 2015/16 unter Gerald Schalkhammer zurück nach oben. Nach dem sofortigen Wiederabstieg dauerte es jetzt eine Zeit lang, Lassee war eindeutig ein Gebietsligist. Nun scheint man wieder bereit zu sein, das selbst in Frage zu stellen – zumindest lässt das der Start unter erschwerten Bedingungen vermuten.

Vier Siege in ebenso vielen Spielen sprechen Bände. Acht erzielte Tore ist dabei ein Durchschnittswert, dass Tormann Mikikits aber nur einmal hinter sich greifen musste, zeigt nicht nur seine Qualität, sondern die der gesamten Defensive. Nicht selbstverständlich, dass man nach einem Rückstand (Gablitz) oder mit zwei fehlenden Offensivstützen (Sturm und

Hansi fehlten gegen Langenlebarn) trotzdem immer voll punktet. Der Kader ist breiter als in der Vergangenheit.

Aber auch Trainer Christian Prehsel hat seinen Anteil. Er kitzelt die Mannschaft mehr, versucht ständig, das Maximum herauszuholen und hat neue Ideen, wie etwa Flügel Andreas Bauer als Solosechser zu etablieren. Bislang funktioniert viel. Jetzt heißt es, auf der Erfolgswelle weiterzuschwimmen und nicht zu viel nachzudenken. Die Form zeigt steil nach oben.