Nicht gerade ein Renommee. über die geplante Deponie in Breitensee.

Von Sandra Frank. Erstellt am 04. Dezember 2019 (06:00)

Zum Himmel wird‘s zwar nicht stinken, aber Gefahr wird dennoch geortet: Breitensee soll eine Baurestmasse-Deponie bekommen. Gefährliche Stoffe, wie etwa Asbest, sollen dort gelagert werden dürfen. Das Verkehrauskommen wird enorm steigen, so die Sorge, wenn die Lkw die ehemalige Schottergrube anfahren.

Alles Umstände, die Demonstranten auf den Plan riefen. Immerhin befindet sich das Areal in der Nähe eines Kindergartens. Für die Kleinen eine nicht gerade einladende Umgebung. Wenn es nach den Bürgern geht, soll die Deponie ja nicht in ihrer Nähe entstehen.

Besonders einladend ist so eine Deponie auch nicht, wenn eine Region eigentlich den sanften Tourismus forciert und sich außerdem auf die Landesausstellung vorbereitet. 2022 wird diese in Marchegg ausgerichtet, Motto: „Wunderwelt Natur“. Ob den Besuchern eine Natur gefällt, in der vermeintlich gefährliche Baurestmasse abgelagert wird? Sicher nicht. Verwundern wird es sie allemal.

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