Bereit für große Fußstapfen. David Aichinger über die „Vorgänger“ von Stripfing und dem FC Marchfeld.

Von David Aichinger. Erstellt am 27. Februar 2019 (02:48)

Zweimal 5:0 gegen Regionalligisten, ein 2:2 gegen Horn, 8:0 und 9:1 gegen 2.-Landesliga-Teams, dazu noch ein 6:1 gegen einen Stadtligisten, insgesamt 38 Tore in sieben Spielen – keine Frage, der SV Stripfing ist in Hochform. 30 Kilometer weiter südlich gilt das auch für den FC Marchfeld. 54 Tore in neun Spielen, zuletzt ein 9:0 gegen Brunn – auch diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache.

Nun ist Vorbereitung freilich Vorbereitung, und beide müssen diese Form erst einmal mit in die Meisterschaft nehmen. Man darf aber feststellen: In einem solch guten Moment waren die beiden Vereine trotz ihrer steilen Aufstiege in den letzten Jahren noch nie. Auch der Bezirk Gänserndorf steuert so Höhen entgegen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.

Die zwei ganz großen Vereine der Vergangenheit hießen Untersiebenbrunn und Hohenau. Erstere bewegten sich ab 1975 30 Jahre lang ohne Unterbrechung in 1. Landes-, Regional- und 2. Liga. Hohenau stieg schon 1971 in die 1. Landesliga auf, war bis 1998 mit Ausnahme einer einzigen Saison in dieser oder in der Regionalliga.

Von einer so langen Dominanz sind der FC Marchfeld und Stripfing freilich noch viele Jahre entfernt. Fürs Erste scheinen die beiden „Marchfeld-Giganten“ aber bereit, in die großen Fußstapfen zu treten.