Cseh ist der richtige Mann. Über den SV Stripfing und Trainer Erwin Cseh.

Von Dominik Siml. Erstellt am 23. Oktober 2019 (02:37)

Turbulent waren die letzten Wochen in Stripfing. Man hat das Gefühl, wirklich ruhig wird es beim Neo-Ostligisten nie. Dabei hätten sich das Erwin Cseh und seine Jungs verdient. Stripfing spielt erfrischenden Fußball, hat alles, was eine Regionalliga-Mannschaft mitbringen muss und steht nicht umsonst auf dem fünften Rang der Ostliga, in der es einfach keine Jausengegner mehr gibt.

Die Marchfelder haben für jeden Fußball-Feinschmecker etwas zu bieten: die Kämpfer, die Edeltechniker, die Sprintraketen und die Goalgetter – und zusätzlich einen Taktikfuchs auf der Bank. Cseh leistet seit Jahren gute Arbeit in der Regionalliga Ost, sei es bei Stadlau oder jetzt in Stripfing. Dem 52-Jährigen ist es als erstem Trainer nach Günter Schiesswald gelungen, aus einem bunten, zusammengewürfelten Haufen eine Einheit zu machen. Freilich werden nicht alle der vielen Ex-Profis die besten Freunde sein, aber Sulimani, Dos Santos und Kollegen funktionieren fast immer auf dem Platz.

Selbst bei den – seit Freitag – drei Saisonniederlagen war Stripfing oft besser, einzig das Ergebnis stimmte nicht. Das wird sich wieder ändern. Das bisher Gezeigte lässt jedenfalls ohne Weiteres schließen: Erwin Cseh ist der richtige Mann auf der Trainerbank.