Den eigenen Schnitt heben. David Aichinger über den FC Marchfeld und die Regionalliga Ost.

Von David Aichinger. Erstellt am 21. Februar 2018 (02:49)

Wenn das Wetter hält, startet am Sonntag die Rückrunde. Der FC Marchfeld Mannsdorf ist längst in der Ostliga angekommen, hat sich in der dritthöchsten Etage akklimatisiert und gut etabliert. Unter Trainer Herbert Gager stehen die Marchfelder für mutigen, aggressiven Fußball. Im Kader sind ein paar bekannte Namen, aber auch ein Haufen junger Kicker. Sowohl auf als auch neben dem Platz ist eine Linie erkennbar.

Ob der FCMM auch innerhalb der Liga schon seinen Platz gefunden hat, ist eine gute Frage. Der Punkteschnitt seit dem Aufstieg ist relativ konstant: 1,57 pro Spiel waren es in den 28 Partien der Premierensaison, 1,6 in den 15 Partien, die heuer noch in der Wertung sind. Für welche Platzierung das reicht, liegt an der Konkurrenz. In der Vorsaison am Ende Vierter, ist man jetzt „nur“ Neunter – das zeigt, wie eng die Liga ist.

Der Druck fürs Frühjahr ist moderat, das ganz große Ziel, das in früheren Jahren stets Aufstieg in die nächsthöhere Liga hieß, fehlt. In die neue Erste Liga will Mannsdorf nicht. Ein
realistischer Ansporn wäre, den eigenen Schnitt nach oben zu drücken und so richtig sesshaft zu werden. Wobei: Ganz heimelig braucht man es sich auch nicht zu machen. Nach der Reform im Sommer kann ja wieder alles anders sein.