Der Wahnsinn kehrt zurück. Über das Transferfinale beim SV Stripfing.

Von David Aichinger. Erstellt am 17. Juli 2019 (02:27)

Der alte SV Stripfing ist zurück. Acht Neue vermeldete der Re gionalliga-Aufsteiger schon bis zum vorletzten Transfertag, ehe sich die Ereignisse noch einmal überschlugen: Sonntag unterschrieb Ex-Teamspieler Roman Kienast, am Montag Mauerwerk- Stammspieler Stojanovic. In diesem Zuge auch verkündet: Ein 18-Jähriger von der Austria, den man schon als Zugang vermeldet hatte und für die Jugendspielerregelung in der Ostliga auch gut brauchen könnte, kommt nun doch nicht. Namen vor Funktionalität, so wie es früher oft war? Sieht ganz danach aus.

Das kommt insofern überraschend, weil Stripfing das wohl erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte hinter sich hat, in dem man höchst souverän durch die Landesliga marschierte – mit einem homogenen Kader, der Funktionalität vor Namen stellte, also genau umgekehrt. Und mit einem Trainer, der bei aller ehrlichen und direkten Art sehr viel Wert auf Teamgefüge und Harmonie legt.

Genau der hat jetzt einen 24-Mann-Kader vor der Brust, circa jeder dritte der 21 Feldspieler hat seine Stärken am Flügel. Das könnte spannend werden. Auf der einen Seite ist die Qualität und Auswahl enorm. Auf der anderen ist – wenn nicht Verletzungen ohnehin für Entspannung sorgen – Reibung garantiert.