Faustdicke Überraschung. über den Transfer von Zeljko Zlatar zum SC Leopoldsdorf.

Von David Aichinger. Erstellt am 16. Juni 2021 (02:33)

Es ist eine faustdicke Überraschung in der Region: Zeljko Zlatar heuert nach 2007 und 2015 zum dritten Mal in seiner Karriere beim SC Leopoldsdorf an. Das war insofern nicht vorhersehbar, weil der Stürmer, der Ende Juni seinen 36. Geburtstag feiern wird, berufliche und wohnorttechnische Gründe für den Abschied von Zweite-Klasse-Verein SC Orth angab. Besser wird das bei seinem Ex-Klub kaum. Geografisch liegt Leopoldsdorf zehn Kilometer neben Orth an der Donau, fußballerisch reüssiert der SCL drei Etagen höher.

Der Wechsel wird also durchaus polarisieren. Man könnte Zlatar vorhalten, nur das gesagt zu haben, was gerade am besten als Argument für den Abschied gepasst hatte, ihn aber auch dafür loben, es im Herbst seiner Karriere nochmal in der 2. Landesliga Ost zu versuchen. Dort kickte Zlatar zuletzt vor vier Jahren.

Für Tore gut ist der Kroate auch in der fünfthöchsten Liga allemal noch. Seine Spielweise basiert auf Technik, Körperpositionierung, dem „Näschen“ für das Tor, nicht auf Geschwindigkeit. Leopoldsdorf wird all das aber auch brauchen, denn ein Blick auf die Transfers der Konkurrenz zeigt: Diese Liga wird irre stark.