Gänsehaut vorprogrammiert. über Herwig Brudik und seine Verabschiedung.

Von Dominik Siml. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:08)

Tausendsassa Herwig Brudik tritt kürzer – nach 63 Jahren in verschiedensten Positionen im Marchfelder Fußball ist also Schluss. Er selbst bezeichnete seine Verabschiedung beim wieder ins Leben gerufenen Marchfeld-Cup als „überwältigend“, aber nicht nur für ihn war es das – auch für die anwesenden Protagonisten.

63 Jahre – eine Zahl, die man sich einfach nicht vorstellen kann. Spieler, Nachwuchs- und Kampfmannschafstrainer, Funktionär, Schiri, Masseur und Platzwart – Brudiks Hände waren überall dabei.

Dass er in diesem Rahmen nun verabschiedet wurde, ist absolut würdig und schön. Auch über diverse Social-Media-Kanäle der Vereine gab es noch einmal Glückwünsche.

Viele Wegbegleiter, Bekannte und Freunde waren live dabei, auch sie nahm die Welle der Emotionen mit. Auch beim Lesen diverser emotionaler Zeilen, die an Brudik gerichtet waren, stellt es einem die Gänsehaut auf – genau aufgrund von solchen Geschichten liebt man den Amateursport. An dieser Stelle bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer: Danke und Ehre, wem Ehre gebührt.