Erstellt am 17. Oktober 2018, 02:57

von Dominik Siml

Jetzt heißt es nachlegen. Dominik Siml über das vermeintliche Hoppala des SV Stripfing.

Den Mythos der Unbesiegbaren hat der SV Stripfing noch immer – nach elf Spielen stehen acht Siege und drei Remis. Eines dieser Unentschieden „passierte“ der Cseh-Elf am Samstag gegen Ardagger. Der Gegner bewies, dass den spielstarken Marchfeldern mit konsequenter Gegenwehr doch irgendwie beizukommen ist. Aber auch in diesem Spiel hat man gesehen: Wenn Stripfing die Eigenfehler gen null hält und vorne die Chancen macht, kann ihnen in dieser Liga keine Mannschaft das Wasser reichen.

Für Coach Erwin Cseh heißt es jetzt, den Flow aus den letzten Wochen mitzunehmen und seine Mannschaft nicht zu sehr zu bremsen, auch wenn ihm durchaus bewusst ist, dass es – nachdem sich alle, inklusive der Mannschaft selbst, einen Sieg erwartet hatten – neue Impulse braucht. Bis jetzt hat er immer die richtigen Worte gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen.

Für das Team um Kapitän Michael Popp heißt es jetzt, nachzulegen. Ein X zwischendurch schmerzt kaum, vor allem, wenn man bedenkt, wie souverän die Blau-Gelben in dieser Spielzeit bisher agieren. Alles andere als ein Sieg beim 14. aus Spratzern wäre eine Überraschung, wenngleich der Nachzügler – wie Ardagger – alles in die Waagschale werfen wird, um Stripfing zu bremsen.