Schnelllebiger geht’s kaum. Dominik Siml über den Herbstdurchgang der Gebietsliga-Bezirksvereine.

Von Dominik Siml. Erstellt am 21. November 2018 (02:39)

Aus neutraler Sicht und natürlich auch aus jener der Gänserndorfer Gebietsliga-Vertreter kann man sich beim FC Bisamberg bedanken. Die Schalkhammer-Elf holte einen Last-Minute-Sieg in Neudorf und verschaffte allen Verfolgern damit eine bessere Ausgangslage im Frühjahr. Hohenau – vor fünf Runden noch Vorletzter – macht keinen Hehl aus den Titelambitionen, aber auch Lassee und Mannsdorf-Großenzersdorf sind in Schlagdistanz. Zwischen dem Ersten und dem Fünften liegen aktuell acht Punkte, hätte es Bisamberg nicht fertig gebracht, als erstes Team in dieser Spielzeit in und gegen Neudorf zu gewinnen, wäre der Zug wohl schon im Winter abgefahren.

Mit den direkten Duellen im Frühjahr hat man alle Chancen, wenngleich Neudorf und Bisamberg freilich die besten Karten haben. Dennoch: Hohenau ist aktuell das beste Beispiel dafür, wie schnell es im Fußball gehen kann.

Das macht vielleicht auch dem Bezirks-Nachzügler aus Neusiedl Mut, denn mit einer anständigen Serie kann auch die Elf von Robert Lesdedaj dem Abstiegskampf entfliehen. Dazu braucht man aber vorne definitiv einen Knipser und in der einen oder anderen Partie das nötige Spielglück. Diese beiden Komponenten fehlten in den abgelaufenen 14 Runden nämlich des Öfteren.