Sonderstatus ist da gerechtfertigt. Über den SC Leopoldsdorf und dessen Urgesteine.

Von Dominik Siml. Erstellt am 29. Mai 2019 (02:56)

Schwierige Entscheidungen stehen dem SC Leopoldsdorf und seinen Spielern ins Haus. Geh ich oder bleib ich? Diese Frage stellen sich aktuell ganz viele Akteure, beim SCL sind das unter anderem Daniel Olbricht und David Vogler.

Gerade in einer 2. Landesliga ist es schwierig, einen eigenen Stamm zu haben, der die Qualität mitbringt, um regelmäßig Spiele auf diesem Niveau zu gewinnen. Deswegen wäre der Verein gut beraten, alles daran zu setzen, dieses Duo nicht zu verlieren. Die Beiden waren Meister und Cupsieger, geben seit Jahren alles für den Verein und halten ihm die Treue – und das, obwohl im Laufe der Jahre öfters Angebote eintrudelten. Wenn jetzt der „Lieblingstrainer“ anklopft und dann noch der Faktor dazukommt, mal etwas Neues sehen zu wollen, ist das verlockend.

Im Falle von Leopoldsdorf würde ein Verlust sehr schmerzen, denn Olbricht und Vogler sind nicht „nur“ Eigenbauspieler, sondern das Herz des vergangenen Jahrzehnts. Ein SCL ohne die Beiden wäre ein anderer SCL, denn der 30-jährige Vogler und der 32-jährige Olbricht haben die Leopoldsdorfer DNA schon lange verinnerlicht und den Verein geprägt.

Sollten die beiden Urgesteine nicht mehr dabei sein, verliert der Verein zwei absolute Iden tifikationsfiguren.