Vorher schon abgesichert. Dominik Siml über den SV Stripfing und die Verletzung von Ingo Klemen.

Von Dominik Siml. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:30)

Die Klemen-Verletzung und der damit verbundene Ausfall schmerzt nicht nur den Stripfing-Angreifer selbst, sondern auch den ganzen Verein. Der Stürmer hat im Herbst 15 Mal getroffen und führt damit die Torschützenliste an. Die Verantwortlichen holten aber zu Beginn der Transferphase Benjami Sulimani und Marco Miesenböck, um Klemen zu „entlasten“, am Ende der Übertrittszeit wurde mit Sinan Yilmaz ein weiterer Offensivmann verpflichtet – das sollte sich jetzt auszahlen.


Keine Frage, den Führenden der Torschützenliste adäquat zu ersetzen, wird zur Mammutaufgabe, dennoch kann man beim Stripfinger Kader und den getätigten Transfers davon ausgehen, dass es kein Weltuntergang ist. Sulimani hat – genau wie Klemen – Bundesliga-Erfahrung und den eingebauten Torriecher. Der wieselflinke Yilmaz besitzt definitiv auch Qualität – hat er doch in jungen Jahren schon 85 Regionalliga-Einsätze vorzuweisen.


Zusammenfassend kann man Stripfing eigentlich nur gratulieren – hätte man nämlich nicht kurz vor knapp noch Yilmaz geholt und davor schon zweimal zugeschlagen, würde man jetzt ohne Stürmer dastehen. So kann man beruhigt in die Meisterschaft gehen und auf die nötigen Tore hoffen. Stripfing hat sich schon vorher abgesichert.