Verfahrene Situation. Thomas Schindler über den Streit zwischen einem Zistersdorfer Hotelier und der Stadtregierung.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 17. Juni 2014 (10:35)

Der umtriebige Zistersdorfer Unternehmer Eduard Duch will eine bessere Zufahrt zu seinem mittlerweile 85 Zimmer fassenden Hotel im Stadtzentrum.

Dafür müsste eine bestehende Einbahnregelung aufgehoben werden. Während Duch kein Problem bei einer künftigen Gegenverkehr-Fahrbahn ortet, kommt diese für VP-Verkehrsstadtrat Klaus Chwatal nicht infrage. Sein Argument: Der Straßenverkehr sei ein sensibles System, das man nicht einfach ändern könne. Jedes Eingreifen in dieses würde Auswirkungen haben – mitunter auch nicht gewünschte.

Soviel zur sachlichen Thematik. Schwierig verhält es sich auch auf der persönlichen Ebene. Duch und Chwatal sind nämlich spinnefeind. Offenbar hatte der Hotelier mit einem „bösen“ Flyer, den er vor einiger Zeit großräumig verteilen ließ, die Stadtregierung zu heftig in die Mangel genommen.

Bei allen Differenzen sollte man eines nicht vergessen: Auch wenn Duch für manche eine schwierige Person darstellt, so ist er doch ein wichtiger Arbeitgeber und Geldbringer für Zistersdorf und die Region. Vielleicht findet sich ja noch eine Lösung, mit der niemand sein Gesicht verlieren muss.