Mieter in Engelhartstetten mussten evakuiert werden. Aufgrund starker Rauchentwicklung mussten einige Menschen aus Wohneinheiten im Mehrparteienhaus geholt werden.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 10. Mai 2020 (15:35)

Am vergangenen Donnerstag gegen 11 Uhr wurde die Feuerwehr Engelhartstetten zu einem Brandverdacht in die Wohnhausanlage Bachgasse 24 alarmiert. Nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges und der Erkundung durch den Gruppenkommandanten, wurde ein massiver Wohnungsbrand festgestellt.

Sofort wurde durch Einsatzleiter Christopher Ebm die Alarmstufe erhöht, die Feuerwehren Loimersdorf, Stopfenreuth und Groißenbrunn, als auch die Wehren Lassee mit der Wärmebildkamera und Schönfeld mit dem Atemluftkompressor alarmiert. Ebenso waren Beamte der Polizei-Inspektion Lassee und das Rote Kreuz vor Ort.

Zeitgleich zur Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz wurden die angrenzenden Wohnungen auf Verrauchung kontrolliert und die anwesenden Bewohner, unter denen sich Familien mit Kindern befanden, evakuiert. Die über dem Brandraum liegende Wohnung musste gewaltsam geöffnet werden, da eine Brandausbreitung nicht ausgeschlossen werden konnte und der Mieter nicht anwesend war. Zur Entrauchung des Stiegenhauses wurde ein Druckbelüfter eingesetzt.

Der eigentliche Brand konnte rasch in der Küche lokalisiert und gelöscht werden. Der Bereich wurde im Anschluss mit der Wärmebildkamera kontrolliert und Glutnester abgelöscht. Nach ca. zwei Stunden konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Einsatzleiter und Kommandant Ebm bedankt sich bei den eingesetzten Feuerwehren und Einsatzorganisationen für die Zusammenarbeit: „Durch den raschen und gezielt durchgeführten Einsatz konnte der Schaden auf die Brandwohnung begrenzt und alle Bewohner in Sicherheit gebracht werden.“