Museum Hohenau lud zum großen Sommerfest

Erstellt am 15. August 2022 | 04:39
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Wolfgang Gaida (3.v.l.) und Museumsobfrau Brigitte Semanek (4v.l.) freuten sich über zahlreiche Gäste.
Foto: Coursolle
Organisationsteam hatte doch noch Wetterglück und durfte sich über viele Gäste freuen. Das ganze Jahr über locken Ausstellungen.
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Das Museum Hohenau lud zum Sommerfest in den Museumsgarten in der Hauptstraße. Fast sah es so aus, als würde die Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Kurz vor Einlass schüttete es noch in Strömen.

Letztendlich aber klarte es doch noch auf und sogar die Sonne ließ sich wieder blicken. Zahlreiche Tische und Bänke standen den teilnehmenden Besuchern, darunter viele Kinder, für ein geselliges Beisammensein bei Speis und Trank auf der Wiese oder unter einem Pavillon, bereit.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte eine fünfköpfige Musikerformation, derzeit ohne Namen. Unter ihnen war auch die Hackbrettspielerin Lore Weisswasser. Beim Event dabei war auch der gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrte Bürgermeister Wolfgang Gaida, dem das Wetter Schweißperlen auf die Stirn getrieben hatte: „Ich habe mir große Sorgen um das Fest gemacht, weil ich auf der Autobahn gesehen habe, dass es hinter Wien ganz schwarz ist.“ Der Ortschef betonte zudem, wie stolz er auf sein Museumsteam sei. Es habe ganze Arbeit geleistet und sich eine erfolgreiche Feier verdient.

Regelmäßig neue Ausstellungen

Das Museumsgebäude ist in Gemeindebesitz. Es veranstaltet zwei bis drei unterschiedliche Ausstellungen pro Jahr. Im Augenblick ist die Ausstellung „Vom Industriestandort zum Naturparadies“ zu sehen. Im Fokus steht die ehemalige Zuckerrübenfabrik in Hohenau. Am Standort befindet sich auch die Ausstellung zur Entwicklung und Bedeutung der Nordbahnstrecke sowie das das Geburts- und Sterbehaus des Schauspielers Oskar Sima. Die Obfrau des Museums ist Brigitte Semanek. „Ich bin schon ein alter Hase“, so die Historikerin zur NÖN.

Sie übernahm 2016 die Obmannschaft von Vizebürgermeister Willi Wind, der aber nach wie vor unterstützend mitwirkt. Der Museumsverein selbst zählt rund 200 Mitglieder. An die 90 ehrenamtlichen Helfer – von Volksschülern bis zu Senioren – stellen sicher, dass der Betrieb läuft.

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