Pensionist überstand Corona: "Beste Pflege in Klinik". 82-Jähriger überstand Covid-19. Er lobt Landesklinikum Mistelbach in höchsten Tönen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 01. Dezember 2020 (17:56)
Nach Corona-Infektion und neun Tagen im Landesklinikum Mistelbach dankt Kurt Lukas (82) dem Team am Landesklinikum Mistelbach.
Susanne Nürnberger

„Am 11. November wurde ich Corona-positiv mit schweren Gleichgewichtstörungen ins Landesklinikum Mistelbach gebracht“, erzählt der 82-jährige Strasshofer Kurt Lukas. „Was dann in der Abteilung 19 in Folge geschah, war aus meiner Sicht nicht nur medizinische Kunst, sondern dank des gesamten Personals von tiefer Menschlichkeit und Mitgefühl geprägt.“

Lukas hatte sich zu Beginn der Coronazeit an die Maßnahmen gehalten und auf den Besuch seiner Kinder, Enkerl und Urenkerl verzichtet. Die zweite Coronawelle erwischte aber auch den Strasshofer: Atembeschwerden, starker Husten, plötzliche Gleichgewichtsstörungen und generelle körperliche Schwäche zwangen ihn ins Spital.

Viel Aufmerksamkeit und Zuspruch in Klinik

Schon bei der ersten Untersuchung, bei der ein Lungenschaden festgestellt wurde, wurde ihm im Klinikum Hoffnung und Zuversicht zugesprochen, erzählt er. Vom Pflegepersonal auf der Station ist Lukas ebenso begeistert: „Schon die kleinste Berührung, ein ganz leichtes Streicheln nach der Injektion, tat meinem Zustand ungemein gut.“ Er wurde immer beobachtet, wenn im Schlaf die Sauerstoffmaske nicht passte: „Dann kam die Schwester ganz leise und rückte sie zurecht.“

Spätestens seit seinem neuntägigen Aufenthalt im Klinikum Mistelbach hat er die beste Meinung vom Krankenhaus-Team. „Sie haben immer ein liebes Wort und das in diesem Beruf. Für die meisten ist es Berufung. Es ist unwahrscheinlich, was diese einmaligen Menschen alles leisten“, schwärmt Lukas. Es tat ihm wahnsinnig gut zu sehen, wie sich die Mitarbeiter auf der Abteilung 19 über jede Besserung seines Zustandes freuten: „Die Augen leuchteten und es ist ihnen gelungen, mich gesund zu pflegen.“

Am 20. November wurde er gesund entlassen: Durch ein Spalier von Schwestern und Pflegern brachte ihn die Diplomkrankenschwester im Rollstuhl zum Spitalsausgang, einige riefen sogar: „Pfiat di Gott, du bist gesund!“

Machte er sich jemals während seiner Behandlung Sorgen? „Als die Ärztin im Krankenhaus mich auf eine eventuelle künstliche Beatmung vorbereitete, bereitete mir das schon Unbehagen“, gesteht der 82-Jährige.

Langzeitschäden? „Ich bin immer noch sehr müde und auch mein Geschmackssinn ist noch gestört“, sagt Kurt Lukas heute.

Der Dank an das Team des Landesklinikums ist Kurt Lukas jetzt, nachdem er mit 82 Jahren Corona überstanden hat, eine Herzensangelegenheit: „Ich möchte aufzeigen, was diese wunderbaren Menschen an ihren Mitmenschen mit Liebe und Menschlichkeit leisten.“