Ein Fels für Sallinger im Europapark. Anlässlich des 100. Geburtstags eines der größten Söhne der Marktgemeinde Lassee wurde im Europapark vergangenen Samstag feierlich ein Gedenkstein eingeweiht.

Von Erwin Nußbaum. Erstellt am 16. September 2016 (05:00)
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Als Ehrengäste geladen: Wirtschaftskammer-Obmann Andreas Hager, NÖ Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl, VP-Bürgermeister Karl Grammanitsch, Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Andreas Hager, Sallinger-Tochter Ilse Katlein, Wirtschaftskammer-Spartenobmann Rudolf Busam sowie Eva Sallinger-Siegel – die zweite Tochter des Geehrten(v.l.).
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Besinnlich, fast zurückhaltend, feierte die Marktgemeinde den Geburtstag eines ihrer berühmtesten Söhne: Rudolf Sallinger, Politiker, Wirtschaftstreibender und Urgestein der Sozialpartnerschaft, wäre am 3. September 100 Jahre alt geworden.

Ihm zu Ehren wurde am Samstag vergangener Woche im Europapark, nur einen Katzensprung von seinem Geburtshaus entfernt, ein Gedenkstein gesetzt – der dem Steinmetz-Meister Sallinger sicher gefallen hätte.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Abordnung des Lasseer Musikvereins. Sallingers bekannteste Tätigkeit war die des Präsidenten der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft von 1964 bis 1990. Außerdem war er von 1966 bis 1980 Obmann des Österreichischen Wirtschaftsbundes und VP-Nationalrat. Unter ihm wurde das Netz der Auslandsvertretungen der österreichischen Wirtschaft weltweit aufgebaut.

So könnte man abschließend nicht nur sagen, dass die Region im Hinblick auf die Landesausstellung-Bewerbung ein weiteres Juwel hinzubekommen hat, sondern auch, dass das österreichische Wirtschaftswunder zum Teil sogar im Marchfeld geboren wurde – mit der Wiege in Lassee.