Suchaktion nahm tragisches Ende: Mann ertrank in Teich. Ein 50-jähriger Slowake wollte durch den Teich schwimmen, nach 30 Metern ging er plötzlich unter. Feuerwehr-Taucher konnten den Verunglückten nur noch tot bergen.

Von Markus Szelnekovics und Michaela Fiala. Update am 29. Mai 2018 (10:15)
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Eine dramatische Suchaktion fand am vergangenen Sonntag bei einem Badeteich in der Gemeinde ein tragisches Ende. Nach stundenlangem Einsatz konnten die Feuerwehrtaucher einen Mann nur noch tot aus dem Wasser bergen.

Aufgrund des sonnigen Wetters und der warmen Temperaturen hatten zahlreiche Badegäste bei der Schottergrube, deren Saison erst in einigen Wochen eröffnet wird, Abkühlung gesucht. Gegen 13 Uhr beobachteten sie, wie sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gewässers ein betrunken wirkender Mann von seinen Kollegen entfernte und zum Wasser ging. Er wollte den Teich vermutlich schwimmend durchqueren. Nach etwa 30 Metern ruderte der Mann plötzlich hilflos und verzweifelt mit den Armen im Wasser umher und schrie aus Leibeskräften um Hilfe. Kurz danach wurde es still, der Schwimmer war nicht mehr zu sehen. Sofort stürzten einige Badende ins Wasser und versuchten, den Verunglückten im Wasser zu finden – leider ohne Erfolg.

Sieben Feuerwehren im Einsatz

Binnen wenigen Minuten trafen Feuerwehr, Notarzt und Polizei am Unglücksort ein und beteiligten sich an der Rettungsaktion. Ein Hubschrauber wurde für den Abtransport des Patienten bereitgestellt.

Mehr als sechs Stunden suchten die Wiener Berufstaucher gemeinsam mit Feuerwehrbooten nach dem Vermissten. Die Hoffnung, den Mann lebend zu finden, sank von Minute zu Minute. Kurz vor 20 Uhr konnte der Mann nur noch tot geborgen werden.

Beim 50-Jährigen handelt es sich um einen slowakischen Staatsbürger. Am Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Lassee, Schönfeld, Engelhartstetten, Stopfenreuth und Marchegg sowie die Berufsfeuerwehr Wien und die Tauchgruppe Ost beteiligt.