Umweltprojekt: Schüler pflegten den Meisterberg

Erstellt am 18. Juli 2022 | 05:21
Lesezeit: 2 Min
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Am Meisterberg: Petra Busam, geschäftsführender FPÖ-Gemeinderat Herbert Pemp, Tobias Schernhammer, Marcia Stahrmüller und Roman Bobits (v.l.).
Foto: Gemeinde
Jugendliche aus Lassee legten Hand an und bekämpften die Robinie, die den Trockenrasen bedroht.
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Auf Einladung der Gemeinde konnten in der letzten Schulwoche zwei Klassen einen besonders naturnahen Unterricht mit wertvollem Einsatz für die Artenvielfalt erleben. Die Schüler der Mittelschule Lassee waren mit Lehrern, Gemeindevertretern und -mitarbeitern sowie Grundeigentümern im Naturdenkmal Weingarten – in Lassee besser bekannt als der Meisterberg – im Einsatz.

Einen ganzen Vormittag lang wurde eine für den dortigen Trockenrasen überhandnehmende Gefährdung bekämpft. „Wir leisten damit ganz aktiv einen Beitrag zum Erhalt von stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten“, freuen sich Bürgermeister Roman Bobits und Umweltgemeinderätin Petra Busam.

Aktuell droht dem Schutzgebiet und dem dortigen Lebensraum namens Trockenrasen Gefahr in Form der Robinie (Robinia pseudoacacia) – auch bekannt als Akazie. Die Verdrängung und die Nährstoffanreicherung bedroht das Überleben all der seltenen und gefährdeten Arten des Naturdenkmals zweifach.

Am Dienstag in der letzten Schulwoche wurde den ganzen Vormittag über gehakt, gegraben, geschnitten und die einwachsenden Robinien wurden entfernt. Auch für den Abtransport des Schnittgutes war von der Gemeinde gesorgt worden. Die Stimmung war ausgezeichnet und alle konnten der glühenden Hitze trotzen, wohl dank der erfrischenden Getränke und der Jause, die die Gemeinde bereitgestellt hatte.

Die Bereitschaft der Lehrer und aller 36 Personen war groß und sie wollen auch nächstes Mal wieder mit von der Partie sein. Denn um die Robinie wirklich dauerhaft aus dem Naturdenkmal zurückzudrängen, wird es nötig sein, in den nächsten Jahren am Ball zu bleiben. Die Ökologen Tobias Schernhammer und Marcia Stahrmüller von V.I.N.C.A begleiteten die Gemeinde und waren auch beim Einsatz dabei.

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