Groß-Schweinbarth: Silvesterknallerei regte auf. Jugendliche zogen die Matzner Straße entlang und warfen Knallkörper vor jede Hauseinfahrt. Trotzdem verlief die Nacht auf 1. Jänner ruhiger als die Jahre zuvor.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 05. Januar 2021 (09:46)
Überreste eines ausgiebigen Silvesterfeuerwerks türmten sich im und vor dem öffentlichen Mistkübel bei der Weidenbachbrücke.
Mauritsch

Einigen waren wohl die Begriffe „Lockdown“ und „Ausgangssperre“ zu Silvester nicht ganz klar. So zogen in der Silvesternacht gegen 22 Uhr einige Jugendliche die Matzner Straße entlang und warfen zahlreiche Knallkörper vor jedes Haus und jede Einfahrt – vielleicht, weil es dort besonders schön hallt.

„Wenn ein eigener Garten zur Verfügung steht und die Besitzer dennoch einige Häuser weiter auf der Straße und einem unbebauten Grundstück – wohlgemerkt mitten im verbauten Gebiet – ihr Silvesterfeuerwerk abschießen, geht das zu weit“, so eine erzürnte Anrainerin. „Wenn die Menschen in ihrem eigenen Garten keinen Dreck wollen, dann sollen sie das bitte auch nicht woanders manchen“, so die Anrainerin (Name der Redaktion bekannt).

Besonders üppig fiel ein privates Silvesterfeuerwerk nahe dem Fußballplatz aus. Am Neujahrstag quoll der öffentliche Mistkübel mit Verpackungsmaterial über, eine gehörige Menge lag noch davor. Fürs Wegräumen der Überbleibsel waren dann wohl die Gemeindearbeiter zuständig.

Grundsätzlich verlief die Silvesternacht jedoch wesentlich ruhiger als die Jahre zuvor. VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl im NÖN-Gespräch: „Wir haben keine Genehmigungen für Feuerwerke erteilt, es hat aber auch niemand angesucht.“