Ortschefs drehen an Tourismus-Schraube. Haupt-Radrouten werden 2018 fertiggestellt, jetzt entwickeln Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Strategien.

Erstellt am 29. November 2017 (04:40)
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Die March-Thaya-Auen sollen künftig Magnet für zahlreiche Touristen von nah und fern sein, die die Natur beispielsweise beim Radfahren genießen wollen.
Trinkler

Die Bürgermeister jener Gemeinden, die dem Regionalverband March-Thaya-Auen angehören, erarbeiteten Strategien, um die Kleinregion für den Tourismus interessanter zu machen. Bei der Generalversammlung in Jedenspeigen wurden die Weichen für eine engagierte Zukunft gestellt. SP-Vizebürgermeister Wolfgang Gaida aus Hohenau wurde als Vorsitzender des Regionalverbands, der gleichzeitig auch einen Tourismusverband bildet, bestätigt. Diesem gehören die Gemeinden Rabensburg, Hohenau, Ringelsdorf-Niederabsdorf, Drösing, Jedenspeigen, Dürnkrut und Angern an.

Der erste Workshop, um in den Bereichen „Verwaltung und Bürgerservice“ sowie „Lebensqualität für die Bevölkerung“ gemeinsame Kooperationsschwerpunkte auszuarbeiten, soll gleich nach den Feiertagen im Jänner 2018 stattfinden. Gleichzeitig hielten die Ortschefs fest, den sanften Tourismus nun ordentlich ankurbeln zu wollen. Mit sehr aufwendigen Projektierungen zu den Radwegen „Iron Curtain Trail“ (EuroVelo 13) und zur Kamp-Thaya-March-Radroute (NÖ Hauptradroute) wurde in den letzten Jahren die Basis dafür geschaffen (die NÖN berichtete immer wieder).

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Kleinregionsmanagerin Ruth Trinkler, SP-Vizebürgermeister Vorsitzender Wolfgang Gaida, geschäftsführender SP-Gemeinderat René Zonschitz (Angern), SP-Bürgermeister Josef Kohl (Drösing), SP-Vize Alfred Kridlo und SP-Bürgermeister Reinhard Kridlo (beide Jedenspeigen), SP-Bürgermeister Peter Schaludek (Ringelsdorf-Niederabsdorf), SP-Bürgermeister Herbert Bauch (Dürnkrut), SP-Bürgermeister Wolfram Erasim (Rabensburg, Bezirk Gänserndorf) und SP-Bürgermeister Robert Freitag (Hohenau).
privat

Auf den gleichzeitigen Schutz des sensiblen Naturraums der March-Thaya-Auen wurde dabei, im Rahmen einer Naturverträglichkeitsprüfung, die aus eigenem Antrieb initiiert und positiv abgeschlossen wurde, natürlich nicht vergessen.

Die baulichen Optimierungsmaßnahmen der Radrouten werden im kommenden Jahr fertiggestellt. Ab dann soll für die Region und die dort lebenden Menschen ein Wertschöpfungsfaktor spürbar werden. Deshalb wird parallel zur momentan laufenden Radrouten-Optimierung eine touristische Angebots- und Produktentwicklung sowie eine Besucherlenkung umgesetzt.

March-Thaya-Auen wurde dabei, im Rahmen einer Naturverträglichkeitsprüfung, die aus eigenem Antrieb initiiert und positiv abgeschlossen wurde, natürlich nicht vergessen.

Die baulichen Optimierungsmaßnahmen der Radrouten werden im kommenden Jahr fertiggestellt. Ab dann soll für die Region und die dort lebenden Menschen ein Wertschöpfungsfaktor spürbar werden. Deshalb wird parallel zur momentan laufenden Radrouten-Optimierung eine touristische Angebots- und Produktentwicklung sowie eine Besucherlenkung umgesetzt.

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