Asyl-Drama in der Storchenstadt. Marchegger Flüchtlingsfamilie soll abgeschoben werden. Nachbarn und Freunde organisieren nach Polizei-Einsatz spontane Sitz-Wache.

Von Erwin Nussbaum. Erstellt am 29. Juni 2016 (20:27)
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Nachbarn, Freunde und freiwillige Asyl-Helfer versammelten sich vor dem Haus der Familie. Die Flüchtlinge selbst sind auf eigenen Wunsch nicht abgebildet.
NÖN, Erwin Nußbaum

Die beschauliche Storchenstadt wird gerade Zeuge eines menschlichen Dramas: Eine seit zehn Monaten in Marchegg untergebrachte afghanische Flüchtlingsfamilie - das jüngste Mitglied ist gerade einmal ein Jahr alt - soll dem Vernehmen nach demnächst in die militärische heiß umkämpfte afghanische Provinz Kunduz abgeschoben werden.

Nach der negativ verlaufenen Asyl-Anhörung am Mittwochnachmittag versammelten sich Nachbarn, Freunde und freiwillige Asyl-Helfer vor der Unterkunft der Familie in Marchegg-Bahnhof zu einer Sitz-Wache. Nur kurz bevor die NÖN am Schauplatz eintraf, hatten Polizeibeamte bereits die Papiere und Ausweisdokumente der Familie beschlagnahmt.

Die ganze Geschichte lesen sie in der kommende Ausgabe der NÖN Gänserndorf.