Baustelle für Landesausstellung zu besichtigen

Das Marchegger Schloss erstrahlt am „Tag der offenen Baustelle“ am künftigen Schauplatz der Landesausstellung 2022 in neuer Farbe und bald neuem Glanz.

Erstellt am 09. Oktober 2021 | 05:00

Strahlender Sonnenschein sorgte für einen regelrechten Besucheransturm beim „Tag der offenen Baustelle“ am künftigen Schauplatz der Landesausstellung 2022 im Schloss Marchegg. Highlight des Events waren die Führungen durch das derzeit in Renovierung befindliche Schloss.

In Abstimmung mit dem Denkmalamt wurde für die aktuelle Sanierung der warme Grauton, der Farbton der letzten Fassadengliederung aus 1840, festgelegt – Armin Laussegger, wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellung 2022, berichtete von anfänglicher Skepsis ob des Farbwechsels bei ÖVP-Bürgermeister Gernot Haupt, der angesichts der neuen Fassade aber doch zugeben musste: „Gut, dass ich mich überreden hab‘ lassen.“

Arbeiten werden noch im November abgeschlossen

Die Baustelle gedeiht prächtig und auch wenn es den Besuchern unglaublich erschien, betonte der Projektleiter der Landesausstellungen Guido Wirth mehrmals, dass die Arbeiten noch im November abgeschlossen sein werden und im Dezember mit der Einrichtung der Landesausstellung begonnen werde: „Deswegen arbeiten jeden Tag 100 Menschen hier.“ Geheizt wird übrigens mit Pellets vom Salmhof, die in der ehemaligen Wagenburg verbrannt werden. Nicht für die Landesausstellung 2022, sondern für die anschließende Hauptnutzung wird das gesamte Schloss barrierefrei erschlossen.

Neben den zahlreichen Ständen im Schlosspark gab es auch einen offiziellen Festakt, bei dem es Interessantes zu erfahren gab. ÖVP-Landtagsabgeordneter René Lobner, ÖVP-Landtagspräsident Karl Wilfing, Lausegger, Wirth und Haupt standen auf der Festbühne Moderatorin Kathrin Körber Rede und Antwort.

Außerdem bekamen 47 Naturvermittler von Wilfing ihre Zertifikate überreicht.