Fluss-"Anbaden" für die Mutigsten. Jugendliche stürzten sich für den guten Zweck in die eiskalten Fluten der March.

Von Erwin Nußbaum. Erstellt am 27. März 2015 (06:05)
Trotz Temperaturen um die acht Grad Celsius stürzten sich die Jugendlichen mit Elan in die Fluten von Mutter March.
NOEN, Nußbaum

Wer sich vergangenen Sonntag gegen 9.30 Uhr verwundert die Augen rieb, als er auf dem Hochwasserschutz-Damm eine Gruppe gut aufgelegter und teilweise leicht bekleideter junger Menschen dabei beobachtete, wie sie in Richtung Zollwache-Denkmal marschierte: Sie haben definitiv richtig gesehen.

Kreative Ideen für den Gewässerschutz

Die 20 naturinteressierten Menschen aus Österreich, Tschechien und der Slowakei hielten vergangenes Wochenende in Marchegg einen Planungsworkshop für Aktivitäten zum Flussschutz in der Dreiländerregion March-Thaya-Auen ab und stürzten sich dann am Sonntag in die eiskalten Fluten der March.

Das Treffen in Marchegg wurde von der WWF-Jugendgruppe „Youth Taking Action for the Earth“ (YTAE) und dem Service Civil International (SCI) Österreich veranstaltet.

„Das bedeutet Naturschutz manchmal auch“

Im Zentrum des Treffens rund um den „Weltwassertag“ standen das Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch und die Vorbereitung auf die „Big Jump Challenge 2015“ im heurigen Sommer. Im Rahmen dieser Jugendkampagne soll der Gewässerschutz mit kreativen Ideen und spannenden Aktionen europaweit zum Thema gemacht werden.

„Naturschutz bedeutet eben manchmal auch, ins kalte Wasser zu springen“, so Valentin Lechner, Projektkoordinator von YTAE.