Anschuldigung: Politiker-Sohn als Vandale. Der Sprössling eines Stadtrats wird mehrerer Vergehen beschuldigt. Auch der Vorwurf der Wiederbetätigung steht im Raum. Vater will sich im NÖN-Gespräch nicht äußern.

Von Robert Knotz und Thomas Schindler. Erstellt am 27. März 2019 (06:00)
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Der Sohn eines Politikers wird der Mittäterschaft bei zahlreichen Vandalenakten beschuldigt.Shutterstock/Mehaniq
Symbolfoto: Shutterstock/Mehaniq

Wie die NÖN erfuhr, soll der Sohn eines Politikers diverse Vandalenakte verübt haben. Der Spross eines Stadtrats wird beschuldigt, mit mehreren anderen – ebenfalls jugendlichen – Mittätern in eine Schule eingebrochen und diese verwüstet zu haben. Auch Vandalenakte auf einem Sportgelände werden ihm zur Last gelegt.

Weiters steht der Vorwurf der Wiederbetätigung im Raum: Auf zumindest einer der beschmierten Wände soll ein Hakenkreuz zu sehen gewesen sein. Bereits zu Beginn der Ermittlungen gegen die damals noch unbekannten Täter meinte Polizei-Chefinspektor Gerald Reichl, dass es sich bei den Delikten um „Streicher dummer Burschen“ handle und legte den Vandalen nahe, sich freiwillig der Exekutive zu stellen. Dann zumindest hätte die Möglichkeit bestanden, mit einer relativ geringen Strafe oder Sozialstunden davonzukommen.

Was meint eigentlich der Politiker zu den Anschuldigungen? „Ich kann dazu nichts sagen, weil mein Sohn volljährig ist.“ Der Beschuldigte selbst war für eine Stellungnahme gegenüber der NÖN nicht erreichbar.