Kritik an Lobau-Tunnel: „Weltfremde Störenfriede“. FP-Verkehrssprecher Dieter Dorner versteht Kritik an Bau nicht. Vereine würden Entwicklung der Region verhindern und Lebensqualität in Gemeinden beeinträchtigen.

Erstellt am 21. Juli 2018 (04:30)
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Dieter Dorner versteht die Aufregung um den Bau des Lobau-Tunnels nicht.
FPÖ

Verärgert zeigt sich FPÖ-Landtagsabgeordneter Dieter Dorner aus Untersiebenbrunn über jene Kritiker, die sich gegen den Bau des S1-Lobau-Tunnels sowie der Marchfeld-Schnellstraße S8 stellen. Diese würden die Entwicklung des Bezirks verhindern und die Lebensqualität von tausenden Pendlern sowie Gemeinden beeinträchtigen.

So sei die rasche Verwirklichung von S1 und S8 Voraussetzung für den zukünftigen Fortschritt der Region: „Anstatt die Verkehrsentlastung der Ortskerne zu begrüßen und den Pendlern das Leben zu erleichtern, haben weltfremde Störenfriede eine Beschwerde beim Verfassungsgericht eingebracht, damit der Bau dieser lebenswichtigen Verkehrsadern weiter verzögert wird.“ Und: „Ich weiß mich mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden, namentlich Raasdorf, Deutsch- Wagram und Gänserndorf, zu 100 Prozent im Einvernehmen.“

"Unter dem Mäntelchen des Umweltschutzes“

Vereine, die keine demokratische Legitimität besitzen und von niemandem gewählt wurden, würden selbstherrlich über das Wohlergehen tausender Marchfelder entscheiden und „unter dem Mäntelchen des Umweltschutzes“ weiterhin für kilometerlange Staus sowie tonnenweise Abgase in der Luft verantwortlich sein.

Dorner: „Mit den geplanten Änderungen zum UVP-Gesetz gibt es jetzt eine Bundesregierung, die es möglich machen wird, wichtige Infrastrukturmaßnahmen zeitgerecht umzusetzen und den Berufsquerulanten das undemokratische und willkürliche Verzögern von lebenswichtigen Bauten zu verwehren.“ Anders sehen dies natürlich die Straßenkritiker, die Dorners Meinung nicht teilen können.