Ostbahn-Sanierung: Meilensteine für den öffentlichen Verkehr

Ausbau der Strecke Wien-Bratislava schreitet voran und bringt schon jetzt Verbesserungen für Pendler aus dem Marchfeld.

Erstellt am 08. Januar 2022 | 04:45
Lesezeit: 1 Min
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SPÖ-Bürgermeister Clemens Nagel, ÖVP-Landesrat Ludwig Schleritzko, ÖBB-Infrastruktur-Geschäftsbereichsleiter Hubert Hager und Obersiebenbrunns ÖVP-Vizebürgermeister Walter Seehofer (v.l.) bei der Eröffnung der Park&Ride-Anlage. Foto: ÖBB/Deopito
Foto: ÖBB/Deopito

Kürzlich wurde die Erneuerung der Haltestelle Glinzendorf abgeschlossen und Fahrgäste der Bahnhöfe Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Untersiebenbrunn dürfen sich nun über moderne Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen freuen.

ÖBB-Infrastruktur-Geschäftsbereichsleiter Hubert Hager erklärt: „Die Fertigstellung dieser Meilensteine bringt schon jetzt deutliche Verbesserungen für die vielen Pendler, die aus dem Marchfeld nach Wien fahren. Entlang der Strecke werden schnellere, mit 100 Prozent grünem Strom betriebene Züge in kürzeren Intervallen unterwegs sein und die Bahnhöfe sowie Haltestellen werden barrierefrei gestaltet. Hier sehen wir also nachhaltige Investitionen in die Zukunft der klimafreundlichen Mobilität.“

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Nach etwa einem Jahr Umbau erstrahlt die Haltestelle Glinzendorf nun in modernem Glanz. Der gesamte Bahnhof ist durch eine Rampe und ein taktiles Leitsystem barrierefrei gestaltet. ÖVP-Bürgermeister Andreas Iser-Quirgst meint: „Alle diese Aspekte bieten eine gute Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde.“

Beim Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf eröffneten Obersiebenbrunns ÖVP-Vizebürgermeister Walter Seehofer und Leopoldsdorfs SPÖ-Bürgermeister Clemens Nagel den ersten Teil der neuen Park&Ride- und Bike&Ride-Anlage. Seehofer: „Wir stehen jeder Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs positiv gegenüber. Je mehr Menschen wir zum Umstieg auf Öffis bewegen, desto mehr Lebensqualität durch weniger Autos auf der Straße für uns alle.“ Nagel ergänzt: „Die Sanierung des Verkehrsknotenpunktes ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs im Marchfeld.“

Am Bahnhof Untersiebenbrunn finden nun 48 Autos im Park&Ride-Bereich Platz. Ein Parkplatz ist für mobilitätseingeschränkte Personen reserviert, ein weiterer für Familien und fünf für Frauen. Für Fahrgäste, die mit dem Fahrrad zum Bahnhof kommen, gibt es ab sofort 20 überdachte Radabstellplätze. ÖVP-Bürgermeisterin Dagmar Zier meint zufrieden: „Es ist gelungen, einen zusätzlichen Anreiz für unsere Bevölkerung zu schaffen.“