Erleichterung nach Suche nach vermisstem Kind. Am Mittwoch um 16:55 Uhr heulten die Sirenen in Matzen. Auf den Handydisplays der Feuerwehrkameraden erschien die Meldung „Personensuche am Karpatenblick, Kind wird vermisst“.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 24. Dezember 2020 (09:25)
Symbolbild
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Jedem Elternteil lief es bei der Meldung einen Tag vor Weihnachten kalt über den Rücken. Unverzüglich rückten 18 Mann ins Feuerwehrhaus ein. Aufgrund der Covid-Bestimmungen und zur Koordinierung der Suchaktion beorderte der örtliche Kommandant die eintreffenden Kameraden sofort in den Feuerwehrhof zur Lagebesprechung. Laut ersten Informationen soll ein Kind nach einem Abendspaziergang abgängig und seit rund einer Stunde nicht auffindbar sein. Sofort wurden 4 Quads von Feuerwehrmitgliedern organisiert und der Kontakt mit den örtlichen Jägern hergestellt, um mit deren Nachtsichtgeräten und Jeeps die Suche zu erweitern. Zeitgleich hielt der Einsatzleiter nochmal telefonische Rücksprache mit den Eltern, um den Suchradius eindämmen zu können. Dann kam die glückliche Nachricht: Das Kind war wohlauf zu Hause angekommen.