Gemeinderat: Rote Zahlen passé. Voranschlag für 2018 das erste Mal seit neun Jahren ausgeglichen. Außerdem: In der Warthberggasse entsteht Bauland.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 28. Dezember 2017 (03:47)
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SP-Bürgermeisterin Claudia Weber leitete auch die letzte Sitzung im Jahr 2018.

Lächelnde Gesichter gab es bei SP-Bürgermeisterin Claudia Weber und den Gemeinderäten beim Voranschlag 2018 – das erste Mal seit 2009 budgetiert die Gemeinde ausgeglichen. „Wenn nächstes Jahr keine Katastrophen passieren, sind die Hinterlassenschaften der Vorgänger abgearbeitet“, so Amtsleiter Markus Reitinger. Entsprechend herrschte beim Beschluss vorweihnachtliche Einigkeit.

Im ordentlichen Haushalt sind fast 6,5 Millionen Euro veranschlagt, im außerordentlichen Haushalt immerhin 1,3 Mio. Euro – darin enthalten Straßenbau mit 370.000 Euro und Beleuchtung mit 64.000 Euro. Der Schuldenstand wird nächsten Jahr um gewaltige 716.000 Euro reduziert, wenn der Bauplatzverkauf gut läuft, sogar noch mehr. In der Warthberggasse entsteht Bauland für Wohnungen, Reihen- und Einfamilienhäuser. Der Teilbebauungsplan ist in Ausarbeitung. Ein neues Kommunalfahrzeug und drei Pritschenwägen komplettieren den Fuhrpark des Bauhofes. Apropos neues Fahrzeug: Die FF Raggendorf investiert in ein Mannschaftstransportfahrzeug.

„Neue Töne“ werden im Optimum und am Eislaufplatz angeschlagen – beide Standorte erhalten topmoderne Tonanlagen. Federführend ist geschäftsführende Gemeinderätin Sabine Mantler: „Die alte Anlage ist mehr als 40 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß.“ Die parteiübergreifende Zusammenarbeit funktioniert hier tadellos, das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit VP-Obmann und geschäftsführendem Gemeinderat Stefan Flotz umgesetzt.