Gym Gänserndorf: Sanierung auf der Zielgeraden

Erstellt am 18. März 2022 | 15:29
Lesezeit: 3 Min
In der Gärtnergasse wird derzeit beinahe rund um die Uhr geschuftet. Zwischen 70 und 80 Arbeiter fräsen, schleifen, verputzen, bohren und stemmen, was das Zeug hält, damit am 7. Juni dieses Jahres die Schlüsselübergabe für das von Grund auf sanierte Konrad Lorenz Gymnasium (KLG) erfolgen kann – und alles deutet darauf hin, dass der Termin auch hält.
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Einem Schulstart im September 2022 in der Gärtnergasse steht somit nichts im Wege. Insgesamt 28 Millionen Euro kosten die Sanierung des Altbaus sowie die Errichtung des neuen Gebäudeteils.

Eines steht fest:  Die Schüler und Lehrer werden das Haus nach der Sanierung nicht mehr wiedererkennen, selbst im Altbau bleibt kein Stein auf dem anderen. Zwischenwände wurden abgetragen, die engen und dunklen Gänge gehören der Vergangenheit an. Offene Flächen dominieren.
Eines der Prunkstücke ist der große Mehrzwecksaal, in dem künftig unter anderem die mündliche Matura über die Bühne gehen wird. In ihm werden mehrere hundert Personen Platz finden. Vorbei sind also jene Zeiten, in denen die Schüler in den Turnsälen unter Basketballkörben und Ringen ihre Reife erlangten. Sämtliche Klassenräume, insgesamt 40, präsentieren sich hell und mit riesigen Fenstern. Schließfächer für jeden Schüler gehören zur Standardausstattung. Ein großes Augenmerk wurde zudem auf die Pausenbereiche gelegt, 13 davon wird es geben, die meisten davon werden mit komfortablen Hängesesseln ausgestattet sein.

Weitere Highlights: Eine eigene Werkterrasse, ein Buffetbereich, Besprechungsräume, Raumlüftungen in den Klassenzimmern, die sogar den Kohlenstoffdioxid-Gehalt der Luft messen, sowie weitläufige Grünflächen.
Wenn Direktorin Eva Zillinger dieser Tage durch den Neubau führt, ist nichts mehr von jener Wehmut zu spüren, die noch dominierte, als Abrissbirnen Teile des alten Gebäudes dem Erdboden gleichmachten. „Die Vorfreude auf die Übersiedelung in unser neues Zuhause wächst mit jedem Tag. Hier werden sich Schüler und Lehrer gleichermaßen wohlfühlen“, frohlockt Zillinger. Auch einen Lieblingsplatz hat sie bereits auserkoren: „Das ist jene Stelle, von der aus ich in meinen Heimatort Ollersdorf sehen kann“, so die Schulleiterin.
 

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