Schrenk versteht Absetzung ihrer Nachfolgerin nicht. 14 Monate lang trug die Gänserndorferin Celine Schrenk den Titel „Miss Austria“. Ihrer Nachfolgerin wurde die Krone nach nur 37 Tagen mit der Begründung, dass sie gegen den Lizenzvertrag verstoßen habe, aberkannt. Die ehemalige Miss ist schockiert.

Von Michaela Fiala. Erstellt am 15. Oktober 2018 (08:45)
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Céline Schrenk erinnert sich gerne an ihr Jahr als „Miss Austria 2017“ zurück: „Das Team hat viele verschiedene Termine für mich eingebucht, mehr hätte ich gar nicht machen wollen.“
Michaela Fiala

Schrenk zur Aberkennung: „Ich verstehe nicht, warum ein junges, motiviertes Mädchen von den Veranstaltern so schnell vom Thron gestoßen wird. Sie hätte vielleicht mehr Unterstützung gebraucht.“

„Auch auf mich sind damals viele neue Eindrücke hereingebrochen“Celine Schrenk

Schrenk erzählt von ihren ersten Erfahrungen in der Modelwelt vor mehr als einem Jahr: „Auch auf mich sind damals viele neue Eindrücke hereingebrochen. Ich war völlig unbekümmert und habe die Planung meiner Termine komplett dem Management überlassen.“

Gleich zu Beginn habe sie Radiointerviews und erste TV-Auftritte absolviert. Schon in den ersten drei Monaten habe die Agentur bereits zahlreiche Modeschauen, Fotoshootings sowie Sponsor- und Charity-Veranstaltungen eingebucht. Die Beauty ergänzt: „Mehr öffentliche Auftritte hätte ich gar nicht mehr machen wollen.“

Aber auch sie habe aus Unwissenheit Fehler gemacht: „Ich habe zum Beispiel einmal ein Pressefoto irrtümlicherweise zu früh verschickt, es hätte eigentlich gleichzeitig für alle Medien freigegeben werden sollen. Die Agentur hat sich sofort bei mir gemeldet und mich auf den Fehler aufmerksam gemacht.“ Sie habe in dieser Zeit viel gelernt, die Mitarbeiter seien immer hinter ihr gestanden und die Zusammenarbeit habe hervorragend funktioniert.

Management wechselte nach einem halben Jahr

Nach einem halben Jahr habe das Management gewechselt. Das Team sei komplett neu zusammengestellt worden, an ihren Aufgaben habe sich jedoch nicht viel geändert. Sie erklärt: „Nach der glamourösen ,Miss Universe‘-Wahl in Las Vegas hatte ich schon Routine bei meinen Auftritten. Es folgten dann Highlights wie die Eröffnung des Opernballs und unsere siegreiche Missen-Tanzeinlage beim ,Dancer against Cancer‘-Ball. Es war ein wirklich spannendes Jahr, in dem ich viele interessante Persönlichkeiten kennenlernen durfte.“

Statt der kürzlich gekürten Oberösterreicherin Daniela Zivkov darf nun die Zweitplatzierte Izabela Ion aus Vorarlberg den Titel „Miss Austria“ tragen. Celine Schrenk hat im Oktober ihr Pädagogikstudium begonnen, nimmt aber immer noch gerne Modelanfragen über Social-Media-Kanäle entgegen.