Warten auf DNA-Auswertung. Strafverteidiger des beschuldigten Ex-Stadtrats ist nach wie vor von dessen Unschuld überzeugt und hofft auf eine baldige Enthaftung seines Mandanten.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 07. März 2018 (03:10)
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Dem Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.

Wie sieht es im Fall des festgenommenen ehemaligen VP-Stadtrats aus? Der Mann soll bekanntlich einen 13-jährigen Burschen sexuell schwer missbraucht haben und sitzt seither in Untersuchungshaft. Der Strafverteidiger des Beschuldigten, Roland Friis, kämpft weiterhin um die Freilassung seines Mandanten. Im NÖN-Gespräch betont der Jurist: „Ich bin nach wie vor von seiner Unschuld überzeugt.“

In der Wohnung des Ex-Stadtrats gingen nämlich jahrelang zahlreiche Jugendliche ein und aus. Friis: „Die alle sagen, dass es in dieser Hinsicht nie etwas gab. Die Vorwürfe kommen nur von einem einzigen Burschen.“ Und dies sei verdächtig. Jetzt warte man gespannt auf die DNA-Auswertung, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnte. Zur Erinnerung: Der Politiker argumentierte stets damit, dass er sich ehrenamtlich um Kids, die aus schwierigen häuslichen Verhältnissen stammen, kümmere.