Blumenthaler Funkloch ist Geschichte. In der kleinen Ortschaft Blumenthal ist nun flächendeckend Mobilfunk verfügbar, die Firma Drei hat einen Funkmasten errichtet.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 02. September 2020 (10:25)
Richard Waidhofer (Drei), Nadia Tor (Drei) und Bürgermeister Helmut Doschek präsentierten im Rathaus Zistersdorf das neue Mobilfunkangebot für die Blumenthaler.
Szeker

Der schlechte Empfang mit dem Handy ist in Blumenthal schon seit Jahren Thema. Allerdings wohnen in der kleinen Ortschaft zwischen Loidesthal und Kettlasbrunn keine 200 Einwohner.

Bisher hat sich daher kein Betreiber gefunden, der es lohnend fand, hier einen Mobilfunkmasten zu errichten. Mit der Firma Drei konnte Bürgermeister Helmut Doschek (ÖVP) Ende 2019 allerdings eine Einigung erzielen: Die Stadtgemeinde führte die Grabungsarbeiten durch, Drei errichtete die Sendeanlage.

Innerhalb weniger Wochen hielt in Blumenthal somit der Mobilfunk Einzug, Stadtchef Doschek konnte sich noch während der Intensivphase der Coronakrise bei einer Fahrt durch den Ort über vollen Empfang freuen und den ersten Anruf aus der Katastralgemeinde tätigen. Die Festnetz-Telefone werden nun auch hier langsam aber sicher aufhören zu klingeln.

Schon im Herbst des Vorjahres konnte Drei durch eine Unterschriftenaktion die benötigten Stimmen für die Errichtung des Masten sammeln. Nun steht den Blumenthalern ein besonderes Angebot zur Verfügung: Bei Neuanmeldung zu den „PowerNet“-Tarifen erhalten Kunden gratis ein Tablet zum Vertrag.

Am 4. September um 16 Uhr wird die Inbetriebnahme der Sendeanlage im Gasthaus Wöber gefeiert. Bürgermeister Doschek hofft, dass sich die gute Kooperation mit Drei „in anderen Bereichen fortsetzt“.