Drischl-Dreschen und Co.: Feldarbeit wie anno dazumal. „Drischl dreschen“ und „Waz auslesen“ war anno dazumal tagelange, teils schweißtreibende und personenintensive Arbeit. Wie das vonstattenging, präsentieren Franziska Bogensdorfer, Marianne Messerer, Elisabeth Stadler und Peter Huber beim Thementag im Museumsdorf.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 08. Oktober 2018 (19:27)
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Was Peter Huber hier mit Michael Strasser und Stefan Dalba von der Landjugend Zistersdorf für einige Minuten vorzeigt, war früher eine tagelange Knochenarbeit. Beim „Drischl dreschen“ schlugen die Männer die Körner aus den Ähren, immer schön im Takt, damit durch die schweren Dreschflegel niemand zu schaden kam. Frauenarbeit war das „Waz auslesn“, das Ausrebeln der Maiskolben.

Das alles geschah lange nach der Ernte im Stadl, vorher mussten alle anderen Feld- und Wiesenfrüchte eingebracht sein. Für Stimmung sorgte die Stubenmusi im Dorfwirtshaus, wo die Besucher den wunderschönen Herbsttag bei guten Essen genossen. Und weil Sonntag war, ging es anschließend zur Landjugend zu Kaffee und Kuchen. Handgemachtes für Leib und Auge gab es bei den Ausstellern zu erwerben.