Stadel in Gänserndorf-Süd begann zu brennen. Kurz nach 2 Uhr früh musste die Feuerwehr ausrücken, um auf einem schon lange unbewohnten Grundstück mehrere Bäume sowie einen alten Schuppen zu löschen.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 03. Juni 2021 (16:44)
FF Gänserndorf

Am Donnerstag kurz nach 2 Uhr früh wurden die Gänserndorfer FF-Leute von ihren Feuerwehr-Pagern aus dem Schlaf gerissen. Die Alarmierung lautete: Flurbrand in der Hochwaldstraße. Was die Einsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten: Auch ein altes Gebäude stand in Flammen.

FF-Kommandant Andreas Dengler erinnert sich im NÖN-Gespräch: „Wir fuhren mit zwei Fahrzeugen und etwa 15 Mann hin.“ Schon von Weitem konnte man das Feuer sehen: „Ein paar Bäume brannten. Dazwischen stand ein alter Stadel, der ebenfalls Feuer gefangen hatte.“ Zum Glück hauptsächlich außen.

Um zum Brandherd vorrücken zu können, mussten die Einsatzkräfte einmal eine Schneise durch das Dickicht schlagen. Dann wurde gelöscht. Dengler: „Die Gefahr war nicht besonders groß, das Grundstück ist schon lange unbewohnt. Das Problem war eher, dass alles verwildert war. Auch der Stadel selbst war komplett mit Sträuchern zugewachsen.“

FF Gänserndorf

Um noch mögliche Glutnester aufzuspüren, wurden im Schuppen Verkleidung und Dämmung abmontiert. Nach 3,5 Stunden Arbeit war der Spuk für die FF schließlich vorbei. Wie kam es zum Brand? „Das weiß keiner. Ich glaube nicht, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Vielleicht hatten Jugendliche ein Lagerfeuer gemacht“, so der FF-Kommandant abschließend.