„Ordi“ spielt alle Stückerl

Praxis der Ärztegemeinschaft ermöglicht perfekte Betreuung von Patienten.

Edith Mauritsch Erstellt am 10. Dezember 2019 | 08:18
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So groß die neue Ordination ist, bei der festlichen Eröffnung drängten sich dermaßen viele Menschen in den Räumlichkeiten, dass fast klaustrophobische Zustände herrschten. Medizinalrat Peter Kozlowsky nahm es locker und scherzte: „E-Card nicht vergessen!“

Dann schlug er – man ist versucht, zu sagen, in gewohnter Weise – kritische Töne in seiner Festansprache an: „Die Menschen brauchen medizinische Versorgung erreichbar in unmittelbarer Nähe. Was die Politik nun mit den Primärversorgungszentren hervorbringt, machen wir schon seit Jahrzehnten.“ Kozlowsky und sein Team sind stolz darauf, täglich zwölf Stunden für die Patienten erreichbar zu sein. „Das schaut in anderen Gemeinden ganz anders aus“ – dafür erntete der Mediziner Spontanapplaus.

"Eine Investition in die Zukunft"

Die alte Ordination war viel zu klein, die Gemeinde entschloss sich zum Ankauf der neuen Räumlichkeiten. „Für uns eine Investition in die Zukunft und für die Menschen“, so VP-Bürgermeister Erich Hofer. Das Ärzteteam, allen voran Martina Sommer-Wimmer, nutze die Möglichkeit zu viel Eigengestaltung, um ein möglichst kreatives und praxisorientiertes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Im Schnitt 300 Patienten pro Tag frequentieren die Ordination. „Das ist kein Geschenk an uns, sondern ein Mehrwert für die Gemeinde“, führt Kozlowsky aus. VP-Landesrat Martin Eichtinger eröffnete die Praxis feierlich. „Die Grundversorgung liegt im niedergelassenen Bereich. Wichtig ist ebenso die Hausapotheke“, so Eichtinger.

Dechant Kazimierz Wiesyk segnete die Räumlichkeiten und meinte launig: „Ich hoffe auf möglichst wenig Zusammenarbeit.“ Die neue Ordination bietet mit fünf Behandlungsräumen viel Platz. Dazu kommen die Hausapotheke und physikalische Therapien. Das breit aufgestellte Leistungsangebot steht den Patienten auch am neuen Standort zur Verfügung.